Vor kurzem erst hat der Freundeskreis Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V. dank der Hilfe mehrerer Sponsoren mit dem Baustein „Museum Kurhaus Kleve / Atelier Joseph Beuys“ eine neue erfolgreiche Aktion zugunsten der Restaurierung des Friedrich-Wilhelm-Bades starten können. Jetzt wurde er überrascht von einer großzügigen privaten Spende, bei der wieder ein Backstein im Mittelpunkt stand:
Horst Terfehr aus Kleve übergab einen Gitterstein aus Ton, eingepackt in eine Seite aus einem alten Merian-Heft mit einem Artikel über Joseph Beuys und gut gefüllt mit Geldscheinen.
Insgesamt 820,- EUR konnten der Vorsitzende des Freundeskreises, Klaus Hommel, und seine Stellvertreterin Gisela Claßen entgegennehmen. Zusammengekommen war dieser stattliche Betrag aus Anlass eines runden Geburtstags. Horst Terfehr hatte seine Gäste gebeten, statt der üblichen Geschenke jeweils einen Beitrag zum großen Bauprojekt des Museum Kurhaus Kleve zu leisten, und alle machten begeistert mit.
„Es ging mir darum, etwas Gutes für das Gemeinwesen zu tun, statt Geschenke für mich zu sammeln“, sagt Horst Terfehr. Das Museum Kurhaus Kleve liege ihm am Herzen, seine Erweiterung um das restaurierte Friedrich-Wilhelm-Bad mit dem Atelier von Joseph Beuys halte er für überaus wichtig und zukunftweisend. Die Entscheidung, alle Geschenkwünsche in diese Richtung zu lenken, sei deshalb schnell gefallen: „Viele meiner Gäste – sie kamen aus ganz Deutschland, aus Berlin, Bonn und Beckum, aus Münster und Daun, Osnabrück und Cochem – kennen das Museum von früheren Besuchen. Sie wussten daher, worum es geht, und haben meinen Vorschlag gern aufgegriffen, so dass eine ansehnliche Summe zusammenkam.“ Obendrein gab es einen zweiten Backstein, und zwar als Mittelpunkt eines Blumengestecks – aus Trockenblumen wohlgemerkt, „da mit Bauzeitverzögerungen immer zu rechnen ist“.