Museum Kurhaus / Kleve

Ewald Mataré Sammlung




Katalog

Astrid Nippoldt
Oakwood


16,– €

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72 Seiten im Format 240 x 170 mm
Schriftenreihe Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung Nr. 64
Erscheinungsjahr 2013
ISBN 978-3-934935-66-2
(14,- € für Mitglieder des Freundeskreises)
(Deutsch / Englisch)

Hrsg. v. Freundeskreis Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V. aus Anlass der Ausstellung im Museum Kurhaus Kleve, 29.09.-24.11.2013
Vorwort von Harald Kunde, einführender Text von Valentina Vlasic sowie Interview zwischen Valentina Vlasic und Astrid Nippoldt

Astrid Nippoldt (geb. 1973 in Gießen) zählt zu den bemerkenswertesten Video-Künstlerinnen ihrer Generation. Im Museum Kurhaus Kleve stellt sie erstmals die neue mehrteilige Arbeit „Oakwood“ vor, die sich aus den Videos „Oakwood Garden“ und „My Day“ sowie drei Photoserien zusammensetzt und ihre Werkreihe zu verwunschenen Orten und projizierten Träumen fortführt.

„Oakwood“ handelt von einer gleichnamigen Wohnanlage für Expatriates und ihre Familien in Peking: eine künstliche Welt, die ihre Bewohner so gut wie nie verlassen, weil sie in ihr alles finden, was sie brauchen, von Einkaufsmöglichkeiten bis hin zu Freizeiteinrichtungen und Sportanlagen. Die urbane und soziale Realität, in die die Wohnanlage eingebettet ist – die Realität der pulsierenden und von inneren Spannungen erfüllten Hauptstadt Chinas – wird fast komplett ausgeblendet. Das Video „Oakwood Garden“ erkundet aus der Perspektive eines ziellos herumstreunenden Menschen oder eines Insekts den zum Gebäude gehörenden Garten bei Nacht. „My Day“ indes zeigt den Blick aus einer der Wohnungen auf ein tristes Panorama von Hochhäusern, über dem Zeile für Zeile die Beschreibung des Tagesablaufs eines Angehörigen einer Expatriate erscheint – eine Beschreibung, die von Routine und Langeweile bestimmt wird.

Der Katalog zur Ausstellung stellt die neue Werkreihe „Oakwood“ vor und gibt Einblick in die Denkweise von Astrid Nippoldt, die Wulf Herzogenrath als eine der „interessantesten Figuren in der Videoszene“ bezeichnet. Der Katalog verfügt nicht nur über einführende Texte, sondern auch über ein Interview, das die persönliche Sicht der Künstlerin auf die Werkgruppe deutlich macht. Er wird ergänzt durch einen großen Anhangteil mit biographischen Daten sowie einem Verzeichnis der Einzel- und Gruppenausstellungen sowie den Screenings. 

-> Zur Ausstellungsankündigung auf der Website des Museum Kurhaus Kleve. 

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