Museum Kurhaus / Kleve

Ewald Mataré Sammlung




Katalog

BASIC RESEARCH
Notes on the Collection


16,– €

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66 Seiten im Format 30,5 x 22 cm
Schriftenreihe Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung Nr. 66
Erscheinungsjahr 2014
ISBN 978-3-934935-69-3
(15,- € für Mitglieder des Freundeskreises)
(Deutsch / Englisch)

Hrsg. v. Freundeskreis Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V. aus Anlass der gleichnamigen Ausstellung im Museum Kurhaus Kleve (29.06.-14.09.2014)
Vorwort und Text von Harald Kunde

Auszug: „Die Neueinrichtung einer bestehenden Sammlung vollzieht sich erfahrungsgemäß als Prozess zwischen Verantwortung und Vergnügen. Zum einen gilt es, für die Bestände eine anschaulich und intellektuell nachvollziehbare Ordnung zu entwickeln. Das Ziel dabei besteht in ihrer „Sichtbarmachung im Raum“ und ihrer „Wahrnehmung innerhalb der Zeit“ – von ihrer Entstehung bis zur aktuellen Rezeption. Zum anderen existiert gleichwohl ein gewisses Maß an spielerischer Freiheit, mit dessen Hilfe ein punktuelles Heraustreten aus chronologischen und stilistischen Argumentationsmustern möglich ist. Je länger nämlich die Sachzwänge der Erwerbung zurückliegen, desto größer wird der Freiraum des Umgangs mit dem Erworbenen und seiner sinnstiftenden Inszenierung. Diese anregende Grundkonstellation war in allen Phasen der Umsetzung des Projekts Basic Research. Notes on the Collection gegeben. Insofern versteht sich die solcherart vollzogene Grundlagenforschung als eine Arbeit an Fundamenten, die bereits gut und umfassend gelegt worden waren. Deshalb geht mein erster Dank an den Gründungsdirektor des Museum Kurhaus Kleve, Guido de Werd, der in langen Jahren voller Energie, List und Klugheit dafür Sorge trug, dass eine solch vielschichtige Sammlung an diesem Ort überhaupt entstehen konnte. Zugleich sei betont, dass ein wichtiger Impuls zur Neueinrichtung gerade aus dem Bestreben erwuchs, das Vorhandene einem Prozess der Aneignung und Sichtung durch mich selbst zu unterziehen und es quasi mit einer anderen Signatur zu versehen. Diese Intention verband sich folgerichtig mit der Einladung von künstlerischen Gästen, die ihre Stimme im Umfeld der Neuinterpretation erhoben, ohne zum Bestand zu gehören und gerade dadurch vernehmbare Resonanzräume der Gegenwart eröffnen konnten. ...“

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